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Last-Minute-Reisen 2014

Studie: Last-Minute-Reisen 2014

Größe und Struktur
des Last-Minute-Marktes
in Deutschland 2014

Bestellung von „Last-Minute-Reisen 2014“

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Wichtigste Fakten zu Last-Minute-Reisen 2014 im Überblick:


  • Last-Minute-Reisende: ~13,6 Mio.
  • Last-Minute-Reisen: ~21,1 Mio.
  • Last-Minute-Reise-Häufigkeit: 1,55
  • Last-Minute-Reise-Umsatz: ~8,03 Mrd. Euro
  • Durchschnittliche Last-Minute-Reise-Ausgabe: ~403 Euro
  • Last-Minute-Preiselastizität (Männer) : 6,1%
  • Last-Minute-Buchungen (Internet): ~65%


Definition der Last Minute-Reise:


„Unter Last-Minute-Reisen werden alle Reisen verstanden die innerhalb der nächsten 14 Tage angeboten werden.“


Wichtige Anmerkung:
Die Last-Minute-Reise wird zwar per definitionem innerhalb von 14 Tagen vor Reiseantritt gebucht, die Suche der Interessenten nach einem passenden Angebot beginnt jedoch nicht selten vier bis sechs Wochen vor dem geplanten Antritt der Reise.
Somit ist folglich der Zeithorizont, in dem sich Last-Minute-Interessierte mit der Thematik „Kurzfristreise“ und gegebenenfalls einer Buchung beschäftigen, deutlich größer als die Zwei-Wochen-Definition. Vor allem dieser Unterschied zwischen der Last-Minute-Buchung und dem Last-Minute-Zeithorizont führt in der Wissenschaft zu unterschiedlichen Messungen des Last-Minute-Marktvolumens.
Web-Tourismus orientiert sich bei der Messung und Ermittlung des Last-Minute-Marktvolumens nur an faktisch meßbaren Größen, also an der oben genannten Zwei-Wochen-Definition.

Studiendesign:

  • Vor 2003 gab es keine validen Daten und Zahlen zum Last-Minute-Markt, weshalb ULYSSES - Web-Tourismus seit 2003 dieses Defizit aufgegriffen hat.

  • Im Januar 2015 wurde das Last-Minute-Verhalten der Nachfrager für das Jahr 2014 erfaßt.
  • Als Methode wurde eine repräsentative Befragung herangezogen.
  • Als Stichprobe (n) wurden 1.149 Personen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren (65,6 Mio.) ausgewählt und persönlich zu ihrem Last-Minute-Verhalten interviewt.

Inhalt:

Die Studie ist in zwölf Teile aufgegliedert:
ABBILDUNGSVERZEICHNIS

  • Definition der Last-Minute-Reise
  • Entwicklung, Bedeutung und Eigenschaften der Last-Minute-Reise
  • Aspekte der Last-Minute-Reise
  • Last-Minute Reise 2014 - Trends
  • Studiendesign, Stichprobe und Ausrichtung
  • Auswertung der Befragung mit Vergleich zum Jahr 2013
  • Daten und Fakten zu Last-Minute Marktanteilen und Umsätzen einzelner Destinationen mit Vergleich zum Jahr 2013
  • Preis-Attraktivitäts-Ranking einzelner Last-Minute-Destinationen
  • Last-Minute-Einzelauswertung nach Ländern (Reisepreise, Reiseumsätze, Reisedauer, etc.)
  • Vor- und Nachteile der Last-Minute-Reise
  • Zukunft der Last-Minute-Reise
  • Fazit

Kurzfassung:

  • Drei Trends sind für das verstärkte Aufkommen der Last-Minute-Reise verantwortlich:
    a) die „neue Kurzfristigkeit“
    b) Wege zur Kosteneinsparung
    c) Bequemlichkeit
  • In Anbetracht ihrer kurzfristigen Ausrichtung sowie ihrer doch relativen „Einfachheit“ ist sie das ideale Produkt für den Online-Vertrieb.
  • Die Veranstalter hingegen versuchen dem Last-Minute-Trend aus finanzieller Notwendigkeit massiv entgegenzuwirken. Mit ihren inzwischen überarbeiteten Frühbucherrabatten ist ihnen dies auch „in gewissen Grenzen“ gelungen.
  • Den Veranstalter wird es aber langfristig nicht gelingen gesellschaftliche Veränderungen wie z.B. ein immer kurzlebigeres und sprunghafteres Verhalten der Konsumenten durch Rabattmaßnahmen oder ähnliches aufzuhalten. Durch Rabattmaßnahmen wie den Frühbucherrabatt werden sie sich nicht nur die eigenen Preise und somit Umsätze für die Haupturlaubsreise mittelfristig gefährden, sondern die spontanen Urlauber - die ungehindert möglicher Angebote der Veranstalter verreisen - gänzlich verlieren.
  • Konsumenten, die gelernt haben sich ganz spontan und kurzfristig ihren eigenen Urlaub „zusammen zu buchen“, werden dies später nicht nur weiterhin so handhaben, sondern ihre Erfahrungen auch irgendwann auf die anderen Reiseformen ausweiten.

Beispiel: Wie wurde 2014 die Last-Minute-Reise gebucht?


  • Im Vergleich zu 2013 sank die Zahl der durchgeführten Last-Minute-Reisen um um 4,5%.
  • Die Zahl der Last-Minute-Reisenden sank sogar um 9% gegenüber dem Jahr 2013.
  • Dies ist auch gleichbedeutend mit einem Steigen der Last-Minute-Reise-Häufigkeit.
  • 2014 betrug die Last-Minute-Reise-Häufigkeit 1,55 (2013: 1,48). Das bedeutet, daß im Durchschnitt jeder Last-Minute-Reisende 1,55 Last-Minute-Reisen durchgeführt hat.
  • Auf den durchschnittlichen Last-Minute-Preis einer Destination haben mehrere Faktoren einen Einfluß, so zum Beispiel:
    a) die Entfernung der Destination
    b) die durchschnittliche Dauer der Last-Minute-Reise
    c) die Preispositionierung der Destination
    d) die Attraktivität der Destination
    e) die Art der Reiseorganisation (individuell oder pauschal)
  • Anfang 2014 gaben rund 11,4 Mio. Deutsche ab 14 Jahren an, sie würden für 2014 eine Last-Minute-Reise planen. Tatsächlich verreisten fast 13,6 Mio. Deutsche 2014 spontan.
  • Die Zahl der Last-Minute-Reisenden, die zwischen 8 und 14 Tagen spontan verreisten, sank leicht auf 42,2% (2013: 45,9%).
  • Am kürzesten dauerte der Spontanurlaub 2014 in Dubai/VAE. Im Durchschnitt betrug die Reisedauer für eine Last-Minute-Reise knapp unter 9 Tagen.
  • Durchschnittlich gaben die Deutschen 403 Euro für ihren Last-Minute-Urlaub aus (2013: 478 Euro), was ein deutlich gesunkener Betrag gegenüber 2013 ist. Hier zeigen sich auch wie alle Jahre klare Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.
  • Männer gaben 2014 im Durchschnitt gleich viel für pro Spontanreise aus als Frauen. Wie die jahre davor weisen Männer eine höhere Preiselastizität auf. Im Vergleich zu 38% aller Frauen, gaben nur 32% der Männer an, lieber auf ihren Last-Minute-Urlaub zu verzichten als auch nur einen Cent mehr dafür bezahlen zu müssen.
  • Im Durchschnitt waren Männer bereit 6,1% mehr für den Last-Minute-Urlaub hinzublättern, nur um ihn machen zu können.
  • Betrachtet man die Preiselastizität nach Altersaspekten, zeigt sich, daß die Deutschen prinzipiell mit steigendem Alter preisunsensibler in bezug auf ihren Urlaub werden. Je jünger der Reisende, desto weniger ist er bereit mehr für den Urlaub zu bezahlen – das bedeutet aber auch, desto eher ist er bereit lieber zu verzichten.
  • In der geschlechtsspezifischen Betrachtung fällt auf, daß als Buchungsoption das Internet 2014 erstmals bei Frauen beliebter war als bei den Männern. Es besuchten deutlich mehr Männer ein Reisebüro als Frauen.
  • Erstmals war 2014 Deutschland das beliebteste Last-Minute-Reiseziel der Deutschen vor dem sonst seit Jahren an der Spitze stehenden Spanien. Deutschland gewann massiv an Marktanteilen hinzu, während Spanien staginierte.
  • Die Türkei konnte sich 2014 trotz kleinerer Marktanteilsverluste auf dem dritten Platz behaupten, während Frankreich mit leichten Marktanteilsgewinnenauf Platz 4 vorrückte. Italien indes rutschte von Platz 3 2013 auf Platz 6 2014 ab.
  • 2014 verreisten Männer spontan deutlich lieber mit "Freunden/Gruppe" als Frauen.
  • 2014 buchten nahezu die Hälfte aller Frauen zwischen 10 bis 14 Tagen vor Reiseantritt ihre Last-Minute-Reise. Männer sind hier siginifikant spontaner und die Mehrheit bucht 7 Tage oder noch früher vor Reiseantritt.

Beispiel: Last-Minute Reisepreise und Reisedauer für Deutschland 2014


Bezug der Vollversion der Studie „Last-Minute-Reisen 2014“:

Die Studie „Last-Minute-Reisen 2014“ ist als Ringbuch ab April gegen eine Schutzgebühr von 399,00 € bei ULYSSES - WEB-TOURISMUS zu beziehen. Die Studie umfaßt ca. 140 Seiten und 77 Abbildungen.
Im Bezugspreis sind bereits die Versandkosten enthalten, ebenso wie die gesetzliche Mehrwertssteuer von 7%. Bei Versand ins europäische Ausland müssen leider 9 € Portozuschlag erhoben werden.


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