Schleißheimer Str. 118
80797 München
Tel: 089 12 78 98 30
info@web-tourismus.de
|
Größe und Struktur
|
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
|
Wichtigste Fakten zu Last-Minute-Reisen 2011 im Überblick:
|
Vortrag zum Last-Minute-Markt auf der Pressekonferenz des VIR (ITB 2012)
Mit Beginn der 80er Jahre kommt dem Last-Minute Geschäft
schrittweise eine wachsende Bedeutung zu. Aufgrund des Erfolges bauten die
Reiseveranstalter ihr Last-Minute-Angebot weiter aus und setzten dabei vor allem
auf Niedrigpreise, um Restkapazitäten abzubauen. Daher entwickelten sich die
Kurzfristreisen schnell zu einem Reiseangebot mit Billig-Image.
Der Erfolg der Last-Minute-Reise ist ungebrochen, obgleich diese Reiseform anderen Schwankungen unterliegt
als die klassische Haupturlaubsreise. Vom Image der „Schnäppchen-Reise“
konnte sich die Spontanreise in Deutschland allerdings bis heute noch nicht befreien.
Die Krisenstimmung in Europa hat sich nicht auf Deutschland übertragen, auch die Tourismuszahlen des Jahres
2011 wiesen in keinem Segment signifikante Veränderungen auf, die sich auf eine allgemein schlechte Stimmung im Lande
hätte zurückführen lassen können. Gleichwohl gab es auch 2011 wieder einige Last-Minute-Destinations-Gewinner wie eben auch
-Verlierer.
Insgesamt entwickelte sich die Kurzfristreise im Jahr 2011 sehr erfreulich und konnte im Vergleich zum Vorjahr wieder ein deutliches Wachstum
verzeichnen. Nachdem im Jahr 2010 die Last-Minute-Reise sehr deutlich durch die Fußball-Weltmeisterschaft beeinflußt worden war,
stellt sich nun die Frage, in wie weit sich die kommende Europameisterschaft auf das spontane Reiseverhalten der Deutschen
auswirken wird.
Die Last-Minute-Reise wird mehrheitlich immer noch als eine Zusatzreise zum sogenannten Haupturlaub betrachtet,
daher ist sie auch sehr preis- und ereignisanfällig. Last-Minute wird quasi überwiegend dann verreist, wenn der Preis
attraktiv erscheint, das Haushaltsbudget es noch erlaubt und keine besonderen Ereignisse (negatriv wie positiv) ein kurzfristiges Verreisen
beeinträchtigen..
Ganz allgemein, ist es in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Nachfragern zu deutlich sichtbaren Verhaltensänderungen in Bezug auf die Planung und Buchung ihrer Reisen gekommen. Immer mehr Reisewillige wollen sich das Urlaubsziel und den Reisezeitraum so lange wie möglich offen halten.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Dabei spielen aktuelle, politische Gegebenheiten genauso eine Rolle wie generell die klimatische Aspekte (Wetter) oder eben sportliche Großereignisse oder die Neu-/Um-Bildung individueller Reise-Präferenzmuster. Hinzu kommt, daß die noch angespannte Finanzsituation vieler Haushalte zu einer eher abwartenden Haltung gegenüber den Angeboten der Touristikindustrie führt.
Dies hat mit dazu beigetragen, daß in den vergangenen Jahren dem Last-Minute Geschäft - online wie offline - eine immer größere Bedeutung zugekommen ist. Besonders im Internet hat sich die Last-Minute-Reise schnell zu einem echten Schlager entwickelt, da sich die buchungswilligen Surfer gerade hier besondere Preisvorteile gegenüber dem Reisebüro versprechen. Darüber hinaus ist vor allem das Internet im Bereich der Spontanreisen bzw. der Superspontanreisen (Buchung bis max. 2 Tage vor Antritt) dem Reisebüro deutlich überlegen.
Die von den Reiseveranstaltern künstlich herbeigeführte Verknappung des Last-Minute-Angebots (durch Herausnahme von Kapazitäten) führte in den vergangenen Jahren nicht dazu, die Nachfrage nach Spontanreisen einzudämmen. Wie sich 2011 erneut bestätigte, ist und bleibt die Nachfrage nach Last-Minute-Reisen sehr reagibel in bezug auf die finanzielle Situation des Nachfragers sowie spezielle Destinations-Aspekte wie Klima oder Krisen und weniger in bezug auf die gesteuerten Angebote der Veranstalter. Daß es sich bei den Veranstaltermaßnahmen vornehmlich um Symptombehandlung nicht aber um ein offenes Herangehen an die Ursache handelt, ist nur wenigen wirklich bewußt. Die Last-Minute-Reise liegt im Trend unserer Zeit. Sie bedient in hervorragender Weise immer mehr die Bedürfnisse unserer schnellebigen und sprunghaften Gesellschaft. Sie spricht den sogenannten multioptionalen Kunden direkt an, bietet sie ihm doch die besten Chancen, selbst zu entscheiden - und wenn es sein muß so spontan und kurzfristig wie nötig.
|
Definition der Last Minute-Reise: „Unter Last-Minute-Reisen werden alle Reisen verstanden die innerhalb der nächsten 14 Tage angeboten werden.“ Wichtige Anmerkung: |
Vor 2003 gab es keine validen Daten und Zahlen zum Last-Minute-Markt, weshalb ULYSSES - Web-Tourismus seit 2003 dieses Defizit aufgegriffen hat.
Die Studie ist in zwölf Teile aufgegliedert:
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Die Studie „Last-Minute-Reisen 2011“ ist als Ringbuch ab März gegen eine Schutzgebühr von 399,00 € bei
ULYSSES - WEB-TOURISMUS
zu beziehen. Die Studie umfaßt 137 Seiten und 73 Abbildungen.
Im Bezugspreis sind bereits die Versandkosten enthalten, ebenso wie die gesetzliche Mehrwertssteuer von 7%.
Bei Versand ins europäische Ausland müssen leider 9 € Portozuschlag erhoben werden.
Bestellung von „Last-Minute-Reisen 2011“
Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns bitte per Email unter
info@web-tourismus.de
oder telefonisch unter 089-12789830.
Während die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit im Jahr 1900 rund 12h betrug und bis heute auf etwa 8h gesunken ist, so ist die Freizeit (Dispositionszeit) parallel...<mehr>

