Inhaltsverzeichnis:
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
VORWORT von Prof. Dr. Erwin Seitz
UNSER DANKESCHÖN
I. EINLEITUNG/RAHMENBEDINGUNGEN |
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Editorial
Ziel der Studie
Dimensionen des deutschen Urlaubermarktes
Das touristische Online-Marktpotential |
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Soziodemographische Nutzer-Struktur
Der Online Reisemarkt
Ecommerce
Ecommerce im Tourismus |
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Veränderungen in der Online-Präsenz von Touristikunternehmen
Touristische Zukunftstrends |
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II. BEFRAGUNG |
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Forschungsdesign
Zielgruppe
Studiendesign
Stichprobe
Aufbau des Fragebogens
Einstiegsfrage
Teil 1: Basisdaten
Teil 2: Angebotsleistung und -Nutzung von NTOs
Teil 3: Angebotsleistung und -Nutzung von Reiseveranstaltern
Teil 4: Angebotsleistung und -Nutzung von Transportunternehmen
Teil 5: Ecommerce
Teil 6: Zukunftsperspektiven
Teil 7: Schwerpunkt Reiseveranstalter |
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III. ZUSAMMENFASSUNG |
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Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
Am Rande notiert
Impressum |
Editorial:
Die vorliegende Studie, die sich mit Fragen und Problemen rund um das Thema Internet und Tourismus beschäftigt, geht inzwischen in das vierte Jahr. Der große Erfolg und das rege Interesse geben dieser Untersuchung Recht. Als
erste Trendstudie ihrer Art hat sich die Studie Web-Tourismus inzwischen etabliert und in der Branche einen Namen gemacht.
Denjenigen, denen diese Studie bereits aus den letzten Jahren bekannt ist, werden in diesem Jahr
einige Neuerungen auffallen. Wurde in den vergangenen Jahren in der Web-Tourismus-Studie vorrangig der Stand des Internets bei den
Nationalen Tourismusorganisationen (NTOs) untersucht, so wurde heuer auf vielfachen Wunsch der Teilnehmerkreis um eine größere Zahl an
Reiseveranstaltern (RV), Reisebüros (RB) und Transportunternehmen (TU) erweitert.
Auch bezüglich des Fragebogens hat sich einiges getan. Im Kern beruht die
Befragung nach wie vor auf den Fragen der letzten Jahre, um auch weiterhin die Vergleichbarkeit
der Daten zu gewährleisten. Auf Grund des erweiterten Teilnehmerkreises,
hilfreicher Anmerkungen sowie neuen Trends wurde der Fragebogen jedoch durch
sinnvolle Fragen ergänzt.
Und noch eine Neuerung: die Daten zur vorliegenden Studie wurden in diesem
Jahr erstmalig nicht mehr nur persönlich auf der Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin erhoben, sondern dazu auch parallel online im
Internet (www.web-tourismus.de).

Wie bisher üblich wurde auch in diesem Jahr ein besonderer
Themenschwerpunkt ausgewählt. Den Fokus der Studie bildeten in
diesem Jahr die Reiseveranstalter. Die Trends, die sich bei den
Reiseveranstaltern im Internet herauskristallisieren, werden einer genaueren
Betrachtung unterliegen und insbesondere mit den Ergebnissen des Reiseveranstalter-Web-Tests
verglichen werden. Somit haben wir nun in Verbindung mit dem
Reiseveranstalter-Web-Test einen kompletten Überblick über
die qualitative, quantitative sowie inhaltliche Situation von
Reiseveranstalter-Websites gewonnen. Und gerade diese umfassende
Forschung ermöglicht einen besonders guten Einblick in die
gegenwärtige Online-Lage touristischer Unternehmen.
Ziel der Studie:
Ziel dieser Trendstudie ist es, in erster Linie den gegenwärtigen Stand des
Internet-Tourismus zu dokumentieren.
Gleichzeitig sollen durch einen Vergleich der Ergebnisse mit den bereits
vorliegenden Daten der letzten Jahre auch Entwicklungen sichtbar gemacht werden.
Sie können als Stimmungsbarometer in der Branche angesehen werden und
sollen den Akteuren des Tourismussektors als Entscheidungsgrundlage dienen.
Unter anderem sind folgende Fragestellungen für die Web-Tourismus Studien von
besonderem Interesse:
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Welcher Stellenwert wird dem Internet jetzt und in Zukunft von touristischen Anbietern beigemessen?
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Wie setzt sich das Angebotsspektrum von touristischen Websites zusammen?
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Wer sind die Besucher von touristischen Websites und was erwarten sie auf diesen Seiten?
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Welche Bedeutung fällt dem Ecommerce zu?
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Haben sich die (optimistischen) Prognosen der letzten Jahre bestätigt?
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Wie verhalten sich die Reiseveranstalter im Vergleich zu den anderen Befragten?
Ziel ist es Online-Chancen und Risiken zu erfassen, zu dokumentieren sowie zu
bewerten. Erfolgreiche genauso wie weniger erfolgreiche Konzepte werden
erforscht sowie die touristische Online-Nachfrage dem tatsächlichen
Online-Angebot gegenübergestellt und auf Diskrepanzen untersucht. Zu guter
Letzt werden Online-Trugschlüsse und klassische Falsch- oder
Fehleinschätzungen aufgedeckt.
Die ermittelten Ergebnisse unterstützen alle interessierten Marktbeteiligten
bei der zukünftigen Konzeption und Realisation von strategischen und
operativen Maßnahmen im touristisch orientierten Online-Sektor. Daher
beschäftigt sich diese Studie auch ausschließlich mit der Touristikbranche und
ihren Zukunftsaussichten im Internet, wobei - wie bereits erwähnt - den
Reiseveranstalter in diesem Jahr ein besonderer Stellenwert zukommt.
Erhebungszeitraum und -ort:
Im Gegensatz zu den letzten beiden Trendstudien
wurde in diesem Jahr nur ein Teil der Daten auf der Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin erhoben, die in diesem Jahr vom 03. bis zum 07.
März stattfand. Die Datenerhebung auf der ITB erfolgte durch ein Team von
geschulten Interviewern an den beiden Fachbesuchertagen am 05. und 06. März.
Der zweite Teil der Daten wurde durch einen Online-Fragebogen
erhoben. Diesen erhielten nur diejenigen, die sich vorab in einer entsprechenden
Datenbank auf der Web-Tourismus-Internetseite registriert hatten. Somit handelte
es sich um eine Selbstrekrutierung aus der weiter unten beschriebenen
Zielgruppe, die sich um Teilnehmer, die nicht auf der ITB vertreten sind
erweiterte (siehe Stichprobe).
Den Online-Fragebogen beantworteten darüber hinaus auch
Experten aus der Branche (z.B. Hochschulen, Journalisten, Marktforscher,...),
die keiner der oben angeführten Kategorien angehörten. Der Online-Fragebogen
konnte vom 4. Februar bis zum 21. März ausgefüllt werden, startete also vor
der ITB und endete kurz danach.
Zielgruppe:
Zielgruppe der Befragung waren Reiseveranstalter (RV),
Reisebüros (RB), Transportunternehmen (Luft, Schiene, Wasser, Straße) und die jeweiligen offiziellen
touristischen Landesvertretungen (NTOs). Grundlage der Befragten bildeten dabei
die Teilnehmer der letzten Jahre.
Die Erweiterung des Befragungskandidatenkreises geschah nach
dem Prinzip des Konzentrationsverfahrens innerhalb der bewußten
Auswahl.
Bei den NTOs wurden vornehmlich diejenigen Länger
hinzugenommen, die unter touristischen Marketingaspekten betrachtet, eine
bereits zugkräftige Destination darstellen. Aber auch Länder, die in Zukunft
das dafür nötige Entwicklungspotential aufweisen, wurden aufgenommen. In jedem
Fall handelte es sich bei allen befragten NTOs - aus deutscher Sicht - um die wichtigsten
und interessantesten Urlaubs- und Reiseländer.
Bei der Auswahl der Reiseveranstalter und der
Transportunternehmen waren in erster Linie die international agierenden großen
Unternehmen von Interesse. Bei den Reiseveranstaltern sollten insbesondere
die Meinungen und Aussagen der größten 20 deutschen Veranstalter in diese
Studie mit einfließen (siehe hierzu: Reiseveranstalter-Web-Test
2001).
Um gesicherte Aussagen über den Stand bzw. die Entwicklung
des Internets zu erhalten, wurden ausschließlich die verantwortlichen
Personen für den Bereich Internet befragt. Sofern diese auf der ITB nicht
zugegen waren, wurden Verantwortliche aus den Bereichen Marketing, PR oder die
Geschäftsführung selbst zur Befragung herangezogen
Studiendesign:
Grundlage der Studie bildet die Auswertung eines qualitativen
und quantitativen Fragebogens. Die Datenerhebung fand via mündlicher und
schriftlicher (online) Befragung statt.
Als Basis für den Fragebogen dienten die Fragen des letzten
Jahres. Diese wurden zum größten Teil in exakt der gleichen Form übernommen,
um eine maximale Vergleichbarkeit zum Vorjahr gewährleisten und so erste Trends
sichtbar machen zu können. Darüber hinaus konnten auf Grund der in den
letzten Jahren gesammelten Erfahrungen einzelne Fragen optimiert und ergänzt
werden. Zudem wurden in das Fragespektrum zahlreiche neue Fragen aufgenommen,
insbesondere wurde auch der Fragebereich Ecommerce erweitert.
Auch in diesem Jahr wurde die Stichprobe wieder erhöht. Es
sei erwähnt, daß diese Studie keinen Anspruch auf Repräsentativität erhebt.
Die Qualität der Daten und Ergebnisse der vorliegenden Studie ergibt sich aus
der Tatsache, daß ausnahmslos Experten aus dem Bereich IT & Tourismus zu
den wesentlichen Themen des Web-Tourismus befragt wurden. Insgesamt konnten
auf der ITB 75 Experteninterviews durchgeführt werden. Über den Weg der
Online-Befragung konnten insgesamt 56 Personen erreicht werden, so daß eine
endgültige Zahl von 131 Befragten als Basis (n) für diese Studie dient.
Für
die Studie Web-Tourismus 2002 ist eine weitere Erhöhung der Stichprobe geplant,
vor allem soll die Online-Befragung ausgeweitet werden. Das persönliche
Experteninterview auf der ITB wird aber auch in Zukunft eine wesentliche Rolle
bei der Erstellung der Studie spielen. Die Zusammensetzung der diesjährigen
Stichprobe sowie die Verteilung auf die Befragungs-Zielgruppen ist der
nachfolgenden Grafik zu entnehmen.

Aufbau des Fragebogens/Inhalt der Studie:
Der Fragebogen und damit gleichzeitig auch die Studie gliederte sich wie folgt:
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Nach einer Einstiegsfrage, die einen Überblick über die
generelle Onlinepräsenz der Befragten verschaffen sollte, richtete sich der erste Teil des Fragebogens zunächst nur an diejenigen, die bereits mit einer eigenen Website im Internet vertreten waren. Im ersten Teil wurden von diesen Basisdaten, wie die Häufigkeit der Aktualisierung, die Anzahl der Seiten, die Page-Impressions etc. erhoben.
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Im zweiten Teil wurden alle Befragten, auch die, die angaben, keine eigene Website zu haben, zu ihren
Zukunftseinschätzungen bzgl. der Bedeutung des Internet für den Tourismus sowie ihren Investitionsabsichten befragt.
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Der dritte Teil diente ausschließlich der Feststellung
allgemeiner Daten, z.B. wurden hier die Funktion des Befragten im Unternehmen, oder die Mitarbeiterzahl des Unternehmens ermittelt.
-
Im vierten Teil wurden die bisher noch nicht im Internet vertretenen Teilnehmer zu ihren Zukunftsabsichten bzgl. des Internets befragt.
Anschließend wurden alle Teilnehmer danach gefragt, welcher Kategorie ihr Unternehmen/ihre Organisation angehöre: NTO, Reiseveranstalter, Reisebüro oder Transportunternehmen.
-
Der fünfte Teil der Studie konzentrierte sich - je nach dem um welchen Befragungs-Kandidat es sich handelte - auf speziell für diese Kategorie entwickelte Fragen. Dabei standen Fragen zur
Angebotsleistung und -nutzung, der strategischen Ausrichtung Services etc. im Vordergrund.
-
Im letzten Fragenkomplex stand das Thema Ecommerce im Mittelpunkt. Diejenigen, die bereits Ecommerce anboten, sollten hier ihre E-Business-Leistungen und deren Akzeptanz bei den Nutzern konkretisieren und deren Erfolg und Zukunftsaussichten bewerten.
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:
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Die Quote der Befragten mit eigener Website steigt auch 2001 weiter an und wird somit der wachsenden Bedeutung des Internet gerecht. Insgesamt gaben
95,6% der Befragten an, eine eigene Website im Internet zu haben.
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Alle noch verbliebenen Offliner planen in Zukunft online zu gehen.
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Touristische Anbieter passen sich dem Aktualitätsdruck des neuen Mediums mehr und mehr an: der Anteil der Befragten, die ihre Website
laufend aktualisieren steigt im Vergleich zum Jahr 2000 um mehr als
20%.

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Touristische Websites werden immer beliebter: Über 40% der Befragten können sich über mehr als
20.000 Page-Impressions im Monat freuen. Im vergangenen Jahr hatte nicht einmal die Hälfte der Befragten so hohe Zugriffszahlen.
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Immer mehr Befragte, nämlich mittlerweile deutlich
mehr als die Hälfte, haben genauere Vorstellungen darüber, welche Zielgruppe durch das Medium Internet
erreicht werden soll.
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Touristische Anbieter wollen im Internet in erster Linie Kunden ansprechen, die
zwischen 30 und 60 Jahren alt, selbständig und kulturell interessiert
sind. Dieses Zielgruppenprofil stimmt mit dem Kundenprofil der Websites der Befragten weitgehend überein.
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Das Internet öffnet neue Absatzwege: Immerhin fast die Hälfte der Befragten gibt an, über das Internet bereits
neue Zielgruppen erreicht zu haben.
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Bei touristischen Internet-Angeboten bestehen noch Potentiale zur Optimierung:
Knapp die Hälfte der Befragten gibt an, daß die Nutzer mit dem Angebot
eher zufrieden nur knapp ein Drittel der Befragten die Resonanz der User als
sehr zufrieden einstuft.
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Die Investitionslaune in neue Technologien bleibt bei touristischen Anbietern weiter ungebremst:
100% der Befragten wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre weiter in das Internet
investieren.
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Die Betreuung der Online-Präsenz erfolgt
bei mehr als 40% der Befragten ausschließlich intern. Bei 16% der Befragten existiert für diese Aufgabe jedoch keine eigene Abteilung.
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Ist nur ein Teil der Website-Betreuung ausgelagert, so handelt es sich hier meist um die technische Betreuung. Die
inhaltliche Pflege der Website wird bei einem Split sehr selten aus der Hand
gegeben.
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Vor allem durch die Verlinkung des eigenen Angebots mit anderen Websites, Präsentationen auf Messen oder Events sowie Anzeigen in Printmedien sollen Besucher auf die Websites touristischer Anbieter gelockt werden.
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Fast 30% der Befragen haben keinerlei
Informationen über die Besuche auf ihrer
Website.
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Sind Besucherdaten vorhanden, so handelt es sich hierbei meist um die
Logfiles (39,1%). Immerhin 38% der Befragten geben an, auch über
persönliche Daten der Besucher zu verfügen.

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Fast jede zweite NTO sieht als wichtigstes Ziel des Internet-Auftritts
die Informationsbereitstellung. Das Bereitstellen von Services spielt bei ihnen als Motivation für eine Online-Präsenz hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
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Infos über die Rubriken Sehenswürdigkeiten,
Kultur und Geschichte, Veranstaltungen/ Festivitäten, Unterkunft und
Regionen stehen in der Beliebtheitsskala der NTOs ganz oben. Dieses Angebot entspricht laut den Befragten auch der Nachfrage.
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Interaktive Angebote, wie Webcams und Chats spielen in der Service-Palette der NTOs eine sehr
untergeordnete Rolle. Laut den Befragten werden derartige Angebote von den Usern auch nicht nachgefragt.
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Reiseveranstalter sehen das Internet in erster Linie als Vertriebskanal: Mehr als ein Drittel aller Reiseveranstalter geben an, der primäre Zweck ihres Internet-Auftritts sei der Online-Vertrieb.
Mehr als 60% aller befragten Veranstalter bieten demnach auch eine Online-Buchungsmöglichkeit im Internet an. Dies steht in einem interessanten Widerspruch zum
Reiseveranstalter-Web-Test 2001. Bei dieser Untersuchung im Januar 2001 zeigte sich nämlich, daß von 1.091 getesteten Reiseveranstalterseiten nur 22% ihren Nutzern eine Online-Buchungsmöglichkeit boten.
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Offensichtlich denken nur 40% der Veranstalter
kundenorientiert und bieten ihrem Kunden einen wirklichen Nutzen - einen Mehrwert.
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Vor allem Informationen über weniger komplexe
Angebote, wie zum Beispiel Pauschalreisen oder Städtereisen werden auf den Websites von Reiseveranstaltern nachgefragt.
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Die Möglichkeit der virtuellen Buchung wird nach Angabe der befragten Veranstalter von den Usern
sehr gut angenommen.
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Transportunternehmen wollen im Internet vor allem Geschäfte abschließen:
Mehr als 60% aller befragten Transportunternehmen geben an, der primäre Zweck des Internet-Auftritts sei der
Online-Vertrieb.
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Auf den Websites der Transportunternehmen werden in erster Linie
Fahr- und Flugpläne abgerufen.
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Transportunternehmen sollten dem Newsletter einen höheren Stellenwert einräumen: Während er in der Rangfolge der angebotenen Services nur Platz vier einnimmt, landet er in der Rangfolge der nachgefragten Services auf Platz 2, hinter der Online-Buchung.
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Die Bedeutung von Ecommerce auf touristischen Websites nimmt rasant zu:
Auf über 70% der Online-Angebote können bereits konkrete Buchungs- und Kauftransaktionen abgewickelt
werden. Dies ist im Gegensatz zur letztjährigen Befragung ein Anstieg von fast 40%.
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Mehr als die Hälfte der Befragten, die bisher noch keine Buchungsmöglichkeiten auf ihrer Website anbieten, planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre zu realisieren.
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Pauschalreise, Flugticket und Reiseversicherung stehen bei touristischen Anbietern in der Palette der online buchbaren Reisedienstleistungen ganz oben. Wohnmobile, Seminarräume und Eintrittskarten können bis jetzt eher
selten gebucht werden.
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Gezahlt wird im Internet nach wie vor am häufigsten per
Rechnung (59,5%) und Kreditkarte mit verschlüsselter Datenübertragung
(35,1%). Eine untergeordnete Rolle spielen Elektronische Zahlungsmittel
(Cyber-Cash, E-Cash).
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Der Anteil des online abgewickelten Kundenverkehrs vom gesamten Geschäftsvolumen wird in diesem Jahr als überraschend gering eingeschätzt:
Bei fast der Hälfte der Befragten liegen die Werte unter 5%.
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Reiseveranstalter - als Fokus dieser Studie - geben im Vergleich zur Gesamtheit der Befragten ein
sehr gutes Bild ab. Alle befragten Reiseveranstalter sind mit einer
eigenen Website im Internet. Ihre Websites werden häufiger aktualisiert,
häufiger aufgerufen und erfahren bei den Usern eine positivere
Resonanz.

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Aufholbedarf besteht bei den Reiseveranstaltern hinsichtlich der Online-Buchungsmöglichkeit: der Anteil der befragten Reiseveranstalter, auf deren Website noch kein
Ecommerce möglich ist, liegt um fast 10% hinter dem Anteil der Gesamtheit der Befragten.
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Bezug der Studie 2001:
Die komplette Studie 2001 ist als gebundenes Exemplar für
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umfaßt 155 Seiten und beinhaltet 73 Farbabbildungen sowie 4
Farbtabellen. Im Bezugspreis sind bereits die Versandkosten enthalten, ebenso wie die
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