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Tip des Monats April 2006

Was versteht man unter Rendite?

Rendite bezeichnet die Rentabilität, also eine Kennzahl zur Messung des Gewinns im Verhältnis zu einem bestimmten eingesetzten Vermögen bzw. Kapital. Die Rendite ist also, anders als der monetäre Gewinn, keine absolute Zahl sondern ein Prozentwert, vergleichbar mit einem Zinssatz, der nach der folgenden Formel berechnet wird:

Rendite = Gewinn / eingesetztes Kapital * 100


Die Rentabilität entspricht also vereinfacht gesagt der theoretischen Verzinsung des erzielten Gewinns in Bezug auf das eingesetzte Kapital. Eine Umsatzrentabilität von 5,2% bedeutet somit, daß der eigene, erwirtschaftete Umsatz „Zinsen“ in Höhe von 5,2% gebracht hat.
Eine steigende Umsatzrentabilität deutet somit auf eine zunehmende Produktivität Ihres Reisebüros hin, während eine sinkende Umsatzrentabilität auf sinkende Produktivität und damit auf steigende Kosten hinweist.


Es wird immer schwieriger für Reisebüros (hohe) Gewinne zu generieren. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Steigerung der Produktivität, die im Gegensatz zu den Fixkosten beeinflußt werden kann. Dabei spielen die Ertragsoptimierung und die effiziente und kostengünstige Regelung der Prozesse im Reisebüro eine wichtige Rolle.


Anregungen um Renditen in Reisebüros wieder sicherzustellen:


  • Kontinuierliche Beobachtung und Kontrolle der Kosten. Eine wichtige Aufgabe zur Führung und Kontrolle ist beispielsweise die Planung der Umsätze und der Deckungsbeiträge. Die Planung dieser Zahlen dient in erster Linie der Kontrolle der Unternehmensentwicklung gemäß der festgelegten Unternehmensstrategie. Denn an der Qualität der Planung kann man erkennen, wie gut (oder schlecht) man den Markt, dessen Entwicklung und vor allem die Entwicklung des eigenen Reisebüros prognostizieren kann bzw. im Griff hat.
  • In Anspruchnahme möglicher Angebote von  Verbundzentralen um Einsparungen zu erzielen.
  • Möglichkeit der Optimierung von Prozessen durch Outsourcing in Erwägung ziehen. Durch die Abgabe von Unternehmensaufgaben im Bereich des Mid- und Back-Office an Drittunternehmen lassen sich Kosten einsparen, wie z.B. das zentrale Ticketing für Flug und Bahn.
  • Regelmäßige Analyse der Abschlußquote im Verkauf.
  • Ermittlung des Anteils der verkauften Zusatzleistungen, vor allem bei Pauschalreisen. Zusatzleistungen besitzen ganz allgemein betrachtet einen absatzsteigernden (i.S. von attraktivitätssteigernden) Effekt. Durch Zusatzverkäufe wie Versicherungen und Mietwagen kann das Geschäft vor Ort weiter ausgebaut werden.
  • Verkaufsgespräch möglichst aktiv nutzen um zusätzliche Leistungen zu verkaufen. Nur wer aktiv auf den Kunden eingeht und seine Bedürfnisse und Wünsche erkennt, kann somit weitere nützliche Leistungen anbieten und verkaufen.
  • Einführung eines leistungsorientierten Vergütungssystems: wer viel und erfolgreich verkauft, soll dafür auch angemessen belohnt werden.

Mehr zum Thema finden Sie auch bei unserem Tourismus-Planspiel
Tourismus-Planspiel BERYLLA

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Aktueller Tip des Monats

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