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Tip des Monats Februar 2001

Touristikmarketing - Institutionelle Besonderheiten im Tourismus

Tourismusverbände:

Marketingeinfluß und -kontrolle eingeschränkt. Marketingfunktionen liegen bei Leistungsträgern: Tourismusgemeinden und -betrieben.
Funktionen: Beschaffen von Marketinginformationen, Formulierung der Leistungspolitik, Verbesserung der Infrastruktur, zentral gesteuerte Kommunikationspolitik.


Tourismusgemeinden:
Marketingeinfluß und -kontrolle teilweise eingeschränkt. Wesentliche Marketingfunktionen liegen bei Betrieben


Reiseveranstalter:
Ausgeprägte Tendenz zur Preis-Mengen-Strategie (Austausbare Angebote, Verkauf über Preis) bedingt durch langjährigen Verkäufermarkt und konstantes Wachstum


Verkehrsträgerunternehmern:
Austauschbarer Grundnutzen (Transport, Transportgerät) Differenzierung über Programm- und Servicepolitik



Typische Marketingziele


Tourismusverbände:

Vorwiegend Verfolgung von Kommunikationszielen: Bekanntheitsgrad (Festigung, Entwicklung), Image (Festigung, Veränderung).


Tourismusgemeinden:
Steigerung des Gästeaufkommens. Erhöhung der Aufenthaltsdauer. Ausgleich von Saisonschwankungen. Erhöhung des Bekanntheitsgrades


Reiseveranstalter:
Steigerung der Buchungen insgesamt. Steigerung der Buchungen für unternehmensspezifische Angebote. Erhöhung der Stammkundenanzahl. Ausweitung der Distribution


Verkehrsträgerunternehmern:
Erhöhung der Marktanteile. Verbesserung der Kundenbindung (Stammkunden). Akquisition neuer Zielgruppen. Durchsetzung einer alleinstellenden Positionierung



Zukünftige Anforderungen an das Marketing


Tourismusverbände:

Generell: bessere Harmonisierung und Koordinierung der Marketingpolitik der beteiligten LT.
Kommunikationspolitik: Bessere Integration von zentral, regional und lokal gesteuerten Maßnahmen.
Distributionspolitik: Einführen von Buchungs- und Reservierungssystemen zur Steigerung der Effizienz im Vertrieb.
Leistungspolitik: Entwicklung von staatlich geförderten, staatlich kontrollierten Konzepten des umweltverträglichen Tourismus.


Tourismusgemeinden:
Generell: Verbesserung des strategischen Marketings.
Leistungspolitik: bessere Abstimmung des Gesamtangebotes; Konzentration auf differenzierte Leistungsmerkmale.
Kommunikationspolitik: Entwicklung und Durchsetzung eindeutiger Positionierungen (Alleinstellung)
Distributionspolitik: Einführung von Buchungs- und Reservierungssystemen


Reiseveranstalter:
Forcierung von Präferenzstrategien (differenzierte Leistungs- und Kommunikationspolitik) um ruinösen Wettbewerb zu vermeiden. Aufbau von Marken (Bekanntheit, Image). Sicherung der Distribution (absatzmittlergerichtetes Marketing)


Verkehrsträgerunternehmern:
Weitere Verbesserung in der Leistungspolitik (insbesondere der Serviceleistungen). Intensive Kommunikationspolitik (Ziel: Marktdifferenzierung). Zielgruppenorientierte Verkaufsförderung

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Aktueller Tip des Monats

Die Smartphone-Nutzer konnten dabei in sieben Typen eingeteilt werden, die Tabletnutzer in acht. Rund 25,9 Mio. Nutzer von Smartphones wurden dabei gezählt und entspre...<mehr>


Ansprechpartner

rossmann Beratung / Forschung:
Dr. Dominik Rossmann


donner IT- / Webentwicklung:
Rainer Donner

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