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Den amerikanischen Traum leben - für immer mehr Deutsche stellt das Land der tausend Möglichkeiten angeblich wieder eine attraktive Urlaubsregion dar. Der schwache Dollar macht's möglich. 2007 war das Jahr Amerikas - aus Deutschland konnte laut Angaben des Visit USA Committee (VUSA) ein Besucherzuwachs von zehn Prozent verzeichnet werden. Der Touristik-Branche zaubert der Nordamerika-Markt derzeit ein Lächeln ins Gesicht. „So gut wie schon lange nicht mehr“, läuft das Geschäft mit Reisen in die USA, wenn man den Aussagen einiger Reiseveranstalter Glauben schenken darf.
Rund 25 Prozent mehr Buchungen konnte allein FTI durch den momentanen USA-Boom verzeichnen. Profitieren würden im Moment jedoch alle, von den Spezialisten bis zu den Generalisten. In der Tat sind die Besucherzahlen der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent gestiegen. 2007 reisten 1.524.151 Bundesbürger in die USA. Vom hohen Niveau des Jahres 1999 mit knapp zwei Millionen deutsche Touristen ist man jedoch noch weit entfernt. Die Ära Bush brachte einen deutlichen Einschnitt, was ein Blick auf die Besucherstatistik zeigt. Seit 2000 fielen die Zahlen deutlich von rund 1,79 Millionen auf 1,31 Millionen deutsche Besucher. Experten hoffen, daß die positivere Berichterstattung über die laufenden Vorwahlen in den USA wieder ein besseres Licht auf das Land wirft und die Deutschen ihre Liebe zu den USA wiederentdecken. Dieses Vorhaben wird natürlich noch durch einen weiteren, sehr maßgeblichen Faktor begünstigt, nämlich den schwachen Dollarkurs. Doch auch andere Fernreiseziele, wie zum Beispiel die Karibik oder Lateinamerika, profitieren von den kaufkräftigen Euro-Urlaubern. Dieses Jahr steht es für die Deutschen um den Dollar besonders günstig. Die Topmarke von zwei Millionen Besuchern mag vielleicht noch nicht ganz geknackt werden, doch soll an das hohe Niveau von 1999 wieder angeknüpft werden.
Einen Dämpfer für den Tourismus brachten nach den Terroranschlägen auch die immer strengeren Einreisebedingungen in die USA. Der sogenannte „Kontrollwahn“ schrecke viele Reisende ab, hieß es beispielsweise auf Focus Online Mitte letzten Jahres. Fest steht aber, daß die USA ohne Zweifel ein abwechslungsreiches Reiseland sind und sowohl für Städtetouristen als auch für Abenteurer einen interessanten Mix aus pulsierenden Metropolen und unendlich scheinenden Weiten bieten.
Unter psychologischer Preisgestaltung sind alle Maßnahmen zusammengefasst, die im Ergebnis ein Produkt oder eine Dienstleistung für den potenziellen Kunden günst...<mehr>